Letzte Artikel von Kirsten Mueller

Übergewicht ist ein Risikofaktor

Ernährung und Krebs

von Stephanie Lahrtz Üppige Fettpolster erhöhen das Risiko, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Die Inhaltsstoffe mancher Nahrungsmittel dagegen können das Wachstum von Tumoren bremsen – bisher aber nur in Laborversuchen. Den ganzen Artikel finden Sie bei der NZZ vom 30.01.2014...
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Günstige Wirkung von Flavonoiden bestätigt

Schokolade als Medizin

Veränderungen an der innersten Schicht der Blutgefässe, den Endothelzellen, stehen am Beginn eines Krankheitsprozesses, der – über eine Verdickung der Gefässe und Minderung ihrer Elastizität – zur Arteriosklerose und so zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und weiteren Herz-Kreislauf-Krankheiten führt. Zur Vorbeugung empfehlen Ärzte vor allem «Lifestyle»-Massnahmen wie eine gesunde Ernährung. Zu dieser können, wie der Zürcher Kardiologe Andreas Flammer jüngst an einem Kongress in Basel berichtet hat, ganz besonders die Flavonoide beitragen. Den vollständigen Artikel finden Sie bei der NZZ vom 08.01.2014...
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Pflanzliche Kost schützt vor hohem Blutdruck

Obst und Gemüse für die Blutgefässe

von Nicola von Lutterotti Eine vorwiegend aus Obst und Gemüse bestehende Ernährung scheint die Gefässe zu entspannen. Hinweise darauf liefern nun auch die Ergebnisse einer grossen Meta-Analyse. Den vollständigen Artikel finden Sie bei der NZZ vom 04.03.2014  ...
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Was uns dick macht

Was uns dick macht

Überernährung im Mutterleib verändert die Aktivierbarkeit unseres Erbguts. Die Wahrscheinlichkeit, später selber übergewichtig zu sein, steigt. Durch ihren Lebensstil können Erwachsene jedoch auf epigenetische Programme einwirken.
von Peter Spork
Die Bürger der westlichen Welt werden immer dicker. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt die Zahl stark übergewichtiger Menschen stetig zu. Ein entscheidender Auslöser dieser sogenannten Fettsucht-Epidemie liegt womöglich schon viele Jahre zurück, in einer Zeit, als die Betroffenen noch an der Nabelschnur hingen. Ernähren sich schwangere Mütter besonders reichlich, hat nämlich auch der Embryo mehr als genug zu essen. Als Folge kommt das Kind oft schon als Schwergewicht zur Welt. Es hat später im Leben auch ein deutlich erhöhtes Risiko, stark übergewichtig zu werden, eine Herz-Kreislauf-Krankheit zu bekommen oder einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Den ganzen Artikel finden Sie...
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Eine alte Hypothese kommt nicht zur Ruhe

Eine alte Hypothese kommt nicht zur Ruhe

Nicht nur Zucker, sondern auch kalorienfreie Süssstoffe sollen Übergewicht und Stoffwechselstörungen begünstigen. Diese These steht seit einem Vierteljahrhundert im Raum, liess sich aber bis heute weder eindeutig verwerfen noch bestätigen.
von Sibylle Wehner–v. Segesser
In der Schweiz leiden fast 40 Prozent aller Erwachsenen an Übergewicht oder krankhafter Fettleibigkeit. Sie tragen damit ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Ihr Anteil in der Schweizer Bevölkerung wuchs allein in den Jahren 1992 bis 2007 um mehr als 10 Prozent. In dieser Situation fallen selbst die abenteuerlichsten Ratschläge zur Gewichtsreduktion auf fruchtbaren Boden. Doch letztlich kann nur eine Reduktion der Energieaufnahme, gepaart mit einem erhöhten Energieverbrauch, zum Ziel führen. Den ganzen Artikel finden Sie unter www.nzz.ch vom 21.08.2013  ...
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Unheil durch nicht mehr teilungsfähige Zellen

Unheil durch nicht mehr teilungsfähige Zellen

Auch Zellen setzen sich mit fortschreitendem Alter zur Ruhe. Sie hören auf, sich zu teilen. Früher interpretierten Mediziner dies als sinnvolle Vorkehrung gegen Krebs. Nun aber stellt sich heraus, dass solche seneszenten Zellen schädliche Stoffe abgeben. Dadurch beschleunigen sie nicht nur den körperlichen Verfall, sondern begünstigen sogar die Entstehung von Krebs.
David Stipp Ende 2011 berichteten Jan M. van Deursen und seine Kollegen an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota) über den gelungenen Versuch, Alterungsvorgänge bei Mäusen zu verlangsamen. Ihr Trick war, dafür zu sorgen, dass in den Tieren alle Zellen, die ihre Fähigkeit zur Teilung einbüßten und damit in den Zustand der Seneszenz übergingen, sofort zerstört wurden. Van Deursens Ergebnisse bedeuteten einen Wendepunkt in der Altersforschung; denn sie hauchten einer umstrittenen, schon mehr als ein halbes...
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Schutz vor brüchigen Knochen

Schutz vor brüchigen Knochen

Gerlinde Felix Rund acht Millionen Menschen in Deutschland schlucken regelmäßig Magensäureblocker gegen Sodbrennen. Dazu gehören rezeptfrei erhältliche Antazida sowie Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Was kaum jemand weiß: „Die Langzeiteinnahme dieser Präparate, insbesondere der PPI, kann das Risiko für Osteoporose und damit das Knochenbruchrisiko signifikant erhöhen“, warnt Michael Amling, Direktor des Institutes für Osteologie und Biomechanik (IOBM) des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf. Ohne Magensäure kann der Körper nämlich schlechter Kalzium aus der Nahrung aufnehmen. Die meisten Kalziumverbindungen sind Karbonatverbindungen. „Und um das Kalzium aus dieser Verbindung herauszulösen, ist Magensäure nötig“, erläutert Amling. Wer Magensäureblocker braucht, sollte deshalb zusätzlich magensäureunabhängig aufnehmbare Kalziumpräparate wie Kalziumglukonat und Kalziumzitrat verwenden. Doch die Einnahme darf man auch nicht übertreiben: Mehr als 1200 Milligramm Kalzium am Tag sollte man nicht zu sich nehmen, weil zu viel Kalzium dem Herzen...
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Magnesium als Blutdruckmittel

Magnesium als Blutdruckmittel

Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium schützt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Man nimmt an, dass dies über eine elektrische Stabilisierung des Herzrhythmus und eine Senkung des Blutdrucks erreicht wird.
Nicola von Lutterotti
Ein zu geringer Verzehr von Magnesium, einem unter anderem in grünem Gemüse und Nüssen reichlich vorkommenden Mineralstoff, scheint die Entstehung von Bluthochdruck (Hypertonie) und anderen Herz-Kreislauf-Leiden zu begünstigen. Was schon früher gelegentlich beobachtet wurde, geht nun auch aus zwei neuen Erhebungen hervor. Die Probanden der ersten Studie, rund 5500 Einwohner der niederländischen Stadt Groningen, waren zu Beginn der Untersuchung zwischen 28 und 75 Jahre alt und wiesen keine Hypertonie auf. Im Verlauf von durchschnittlich acht Jahren stieg der Blutdruck dann bei knapp 1200 von ihnen auf Werte oberhalb der Norm.¹ ¹ Hypertension 61, 1161–1167 (2013 ² Journal of...
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Wie man zu seiner Lieblingsspeise kommt

Wie man zu seiner Lieblingsspeise kommt

Jedes Ungeborene oder gestillte Neugeborene isst Mamas Lebensmittel mit. Je mehr es dabei schmecken lernt, desto offener ist es für eine Vielfalt von Aromen und auch neue Nahrung.
Stephanie Lahrtz «Sie müssen jetzt für zwei essen.» Dieser uralte Spruch für Schwangere hat in den letzten Jahren eine komplett neue Interpretation erfahren. Denn statt deutlich mehr sollten werdende Mütter vor allem so abwechslungsreich wie möglich essen. Dann wird nämlich das Ungeborene nicht nur mit allen möglichen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus wird so auch das kindliche Essverhalten vorgespurt.

Erinnerung an Vanille bleibt

Denn bereits im Bauch der Mutter schmeckt das Kind mit. Erfahrene Geburtshelferinnen wissen aus eigener Geruchserfahrung, dass Aromastoffe vom mütterlichen Blut ins Fruchtwasser übertreten. Und diese kann das Ungeborene schmecken – und sich später daran erinnern. Sogar auf...
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Übergewicht verursacht Kosten in Milliardenhöhe

Übergewicht verursacht Kosten in Milliardenhöhe

Übergewicht verursacht Kosten in Milliardenhöhe. Fett, Zucker und Salz verstecken sich oft in Fertignahrung und Convenience-Produkten, die vermehrt konsumiert werden.
Jü. Die Schweizer Bevölkerung lebt im Überfluss – zumindest was das Lebensmittelangebot und die dadurch mögliche Versorgung mit Energie und Nährstoffen angeht. Alles in Butter also? Mitnichten. Nicht alle Personen treffen bei ihrem Lebensmitteleinkauf eine «gesunde Wahl». Dieser Befund ergibt sich aus dem 6. Schweizerischen Ernährungsbericht, den Gesundheitsminister Alain Berset am Dienstag den Medien vorgestellt hat.

Zum Mitnehmen bitte

Die Menschen in der Schweiz verpflegen sich, bedingt durch die höhere Mobilität, vermehrt auswärts. Gemäss einem Ernährungs-Panel der ETH Zürich essen 3 Prozent der Befragten täglich und 14 Prozent mehrmals pro Woche auswärts. Dabei nehmen jüngere Personen ihre Mahlzeiten deutlich häufiger ausser Haus ein als ältere (vgl. Grafik). Den ganzen...
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Nicht alles, was in der Medizin etabliert ist, ist auch wirksam. Jüngstes Beispiel sind die Probiotika, die in einer grossen Studie durchfallen.

Nicht alles, was in der Medizin etabliert ist, ist auch wirksam. Jüngstes Beispiel sind die Probiotika, die in einer grossen Studie durchfallen.

Alan Niederer
Müssen wir uns wieder von einem medizinischen Mythos verabschieden? Möglicherweise, wenn man sich die jüngste Arbeit einer britischen Forschergruppe ansieht.¹ Ihre Studie konnte keinen Nutzen für die vorsorgliche Verwendung von nichtpathogenen Bakterien finden. Die als Probiotika bekannten Präparate werden von vielen Ärzten verschrieben, um bei einer Antibiotikatherapie den als Nebenwirkung gefürchteten Durchfall zu verhindern. (mehr …)...
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