Schutz vor brüchigen Knochen

Schutz vor brüchigen Knochen

Schutz vor brüchigen Knochen

Gerlinde Felix

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland schlucken regelmäßig Magensäureblocker gegen Sodbrennen. Dazu gehören rezeptfrei erhältliche Antazida sowie Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Was kaum jemand weiß: „Die Langzeiteinnahme dieser Präparate, insbesondere der PPI, kann das Risiko für Osteoporose und damit das Knochenbruchrisiko signifikant erhöhen“, warnt Michael Amling, Direktor des Institutes für Osteologie und Biomechanik (IOBM) des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf.

Ohne Magensäure kann der Körper nämlich schlechter Kalzium aus der Nahrung aufnehmen. Die meisten Kalziumverbindungen sind Karbonatverbindungen. „Und um das Kalzium aus dieser Verbindung herauszulösen, ist Magensäure nötig“, erläutert Amling. Wer Magensäureblocker braucht, sollte deshalb zusätzlich magensäureunabhängig aufnehmbare Kalziumpräparate wie Kalziumglukonat und Kalziumzitrat verwenden. Doch die Einnahme darf man auch nicht übertreiben: Mehr als 1200 Milligramm Kalzium am Tag sollte man nicht zu sich nehmen, weil zu viel Kalzium dem Herzen schadet – und in diese Menge muss auch das Kalzium eingerechnet werden, das man über die Nahrung aufnimmt. […]

Den ganzen Artikel finden Sie unter Stuttgarter Zeitung vom 26.08.2013

 

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