Wie man zu seiner Lieblingsspeise kommt

Wie man zu seiner Lieblingsspeise kommt

Wie man zu seiner Lieblingsspeise kommt

Jedes Ungeborene oder gestillte Neugeborene isst Mamas Lebensmittel mit. Je mehr es dabei schmecken lernt, desto offener ist es für eine Vielfalt von Aromen und auch neue Nahrung.

Stephanie Lahrtz

«Sie müssen jetzt für zwei essen.» Dieser uralte Spruch für Schwangere hat in den letzten Jahren eine komplett neue Interpretation erfahren. Denn statt deutlich mehr sollten werdende Mütter vor allem so abwechslungsreich wie möglich essen. Dann wird nämlich das Ungeborene nicht nur mit allen möglichen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus wird so auch das kindliche Essverhalten vorgespurt.

Erinnerung an Vanille bleibt

Denn bereits im Bauch der Mutter schmeckt das Kind mit. Erfahrene Geburtshelferinnen wissen aus eigener Geruchserfahrung, dass Aromastoffe vom mütterlichen Blut ins Fruchtwasser übertreten. Und diese kann das Ungeborene schmecken – und sich später daran erinnern. Sogar auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Geschmacksnoten lernt das Ungeborene so bereits im Mutterleib kennen und lehnt sie dann auch später nicht ab, wie diverse Untersuchungen gezeigt haben.

Den ganzen Artikel finden Sie unter www.nzz.ch vom 4.2.2013

 

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