Eisenach

Eisenach

Ein kleiner Rückblick auf das Festwochenende am 11./12.07.09 in Eisenach zur Ehrung von Dr. Hellmut Lützner und Dr. Hilmar Burggrabe anlässlich deren 80. bzw. 70. Geburtstag.

Eisenach, Wartburg

Aus diesem Anlass sollten beide schon 2008 geehrt werden. Dass sie damals davon Abstand genommen haben, soll hier nicht Thema sein. Hier ist die Rede von der Freude über ein heiteres Fest in Eisenach, das der Berufsverband Fasten und Ernährung für die beiden Jubilare veranstaltet hat. Knapp 40 FastenleiterInnen aus ganz Deutschland kamen zu diesem- wie viele sagten- „familären“ Fest und feierten in heiterer, gelöster Stimmung mit uns. Einige Teilnehmerinnen schrieben ihren persönlichen Eindruck über dieses schöne Treffen für uns nieder. Ihnen gebührt an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.


Danke-Lied fürs Fasten
Gewidmet Dr. Hellmut Lützner und Dr. Hilmar Burggrabe

Danke, für Fasten für Gesunde,
danke, für Eure Inspiration!
Danke, für viele schöne Stunden,
dies Lied ist Euer Lohn.

Danke, für meine Fastenzeiten,
danke, für dieses große Glück.
Danke, für alle Lerneinheiten
und für die Kritik.

Danke, für viele schöne Stunden,
danke, für viel Gemeinsamkeit.
Danke, für all die großen Freuden,
die für uns bereit.

Danke, dass wir den Weg jetzt kennen,
danke, wir glauben fest daran.
Danke, wir werd’n gemeinsam gehen,
gib mir deine Hand.

Danke, für diese schöne Feier,
danke, dass in uns Feuer brennt.
Danke, für dieses Abenteuer,
das man Fasten nennt.

    Michaela G. Arndt


11.-12. Juli 2009 – ein bewegendes Wochenende in Eisenach

Mit Spannung bin ich am Samstag nach Eisenach gefahren. Was würde von der alten dfa noch Bestand haben? Wie mag es Hellmut Lützner gehen?
Ich wurde aber positiv überrascht!
Zum einen von dem wunderschönen Programm, welches Christa  Nehmiz ausgearbeitet hatte. Zum anderen von viel Elan, vielen Zielen und Ideen für eine neue Organisation und handfesten Vorstellungen. Es begann mit dem Treffen und herzlicher Begrüßung auf der Rosenterrasse des Hotels auf der Wartburg . Anschließend die Besichtigung der großen Burganlage.
Dort hat die hl. Elisabeth (meine Namenspatronin) gelebt. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt.
1207 in Ungarn geboren, kam sie mit 4 Jahre ins Thüringerland. Der Landgraf  Hermann begehrte die Hand der jungen Prinzessin für seinen Sohn Ludwig (geboren 1200). Das Kind sollte in der Kultur des Landes aufwachsen und kam so auf die Wartburg. Schon im frühen Alter sorgte sie sich sehr um Kranke und Arme. Mit 16 Jahren heiratete sie den Fürsten Ludwig, und mit 20 Jahren hatte sie 3 Kinder von ihm. 1227 starb ihr Mann auf einem Kreuzzug. Elisabeth wurde danach mit ihren Kindern von der Burg vertrieben und starb selbst 4 Jahre später mit 24 Jahren. Wenn die Mauern der Burg erzählen könnten!!
(Zu Hause las ich in dem Buch von der hl. Elisabeth aus dem Jahre 1898, welches ich von meiner Großmutter bekommen hatte, noch vieles über ihr Leben.) Nach ausführlicher Besichtigung der Burg und einem gelungenen Gruppenfoto fuhren wir wieder in die Stadt Eisenach zurück.
Um 19 Uhr trafen wir uns dann in der Turmschänke. Ein auserlesenes Menü mit interessanten Unterbrechungen, Bildern und Geschichten aus den Anfängen der dfa bereicherten den Abend.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 10.30 Uhr am Johann-Sebastian-Bach-Haus. Sehr interessant vor allem für Musikbegeisterte war dort die Führung mit musikalischen Einlagen des Museumsführers auf alten Instrumenten. Zum Abschluss noch eine Marzipan-Bachpraline und es begann die herzliche Verabschiedung wie bei alten Freunden. 
Gaby Gehrmeyer, auch eine Fastenleiterin, und ich hatten vorher schon bei gutem Wetter einen Stadtbummel gemacht. Eisenach hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, z.B. Nikolaikirche, Lutherhaus, Bahnhof.

Ich hoffe, dass wir uns alle im nächsten Jahr wiedersehen, und wünsche dem Initiativkreis Fasten und Ernährung einen guten Start.

Mit freundlichen Grüßen       
       Elisabeth Mentrup 

 


      
       

Mein persönlicher Eindruck von Eisenach

Wir kamen super gut durch, kein Stau, fanden auch direkt das Hotel, und auf dem Parkplatz begrüßte uns bereits das Auto von Karin Herrman mit dem super Aufkleber auf der Fenstescheibe: Fasten für Gesunde, mit Adresse und farblich aufs Auto abgestimmt. Wir wussten sofort: Hier sind wir richtig! Ach was war das dann auf der Wartburg für ein großes, buntes „Hallo“, als alle so langsam eintrudelten und wir uns erstmal mit Kaffee und Kuchen für die anstehende Führung stärkten. Nach der Führung sausten wir alle in unsere Hotels, um uns etwas zu erfrischen und um dann Punkt 19.00h in der Turmstube alle wieder zu einem wundervollen Abendessen zusammen zu kommen. Der Koch hat uns alle begeistert, vor allem mich, da er uns ein veganes Menü zauberte und alles super lecker und auch für Auge sehr schön angerichtet war. Die einzelnen Darbietungen schmückten die Pausen zwischen den Gängen, Hilmar hatte schöne Bilder aus den Anfängen der Fastenzeit, und nach technischen Herausforderungen haben wir die Bilder auch auf die Leinwand bekommen. Natürlich von vielen Lachern begleitet, Hermine in der Küche, wilde FL’s auf der Skipiste u.v.m. Insgesamt war es eine sehr schöne, runde Sache, und am meisten berührt haben mich persönlich die Freudentränen, die so in manchen Augenwinkeln leuchteten… Toll fand ich auch die Idee, Christa ein Geschenk zu überreichen und sich bei ihr für die ganzen Bemühungen, die Organisation, das ganze Drum und Dran zu bedanken. Christa, stellvetretend für alle anderen fleißigen Helfer, ein herzliches Dankeschön! Ich freue mich auf die kommende Tagung!

Ganz liebe Grüße aus Wiesbaden!
Michaela Arndt

 


 

Eisenach 2009

Mit einem Jahr „Verzögerung“ haben wir nun doch noch Dr. Lützners 80. und Dr. Burggrabes 70. Geburtstag in Eisenach feiern können.
Es war für alle Teilnehmer ein sehr schönes und harmonisches Wochenende.

Nach unserer herzlichen Begrüßung am Samstag auf der Wartburg (411 m ü.d.M. – Aufstieg über viele Treppen) erfuhren wir bei einer Führung viel Wissenswertes über die Burg und ihre Menschen, die darin lebten.
 
Am Abend verwöhnte uns der Chefkoch des Restaurants Turmschänke mit traumhaften Menüs…  und mit Einlagen und Glückwünschen einiger TeilnehmerInnen wurde der Abend zum rundum gelungenen Geburtstagsfest.

Mit dem Besuch des J.S. Bach-Hauses am Sonntagvormittag erwartete uns ein weiterer Höhepunkt dieses Wochenendes.
Unser exzellenter Führer vermittelte uns nicht nur viel Fachwissen über J.S.Bach, seine Zeit, seine Instrumente und seine Musik, sondern „entpuppte“ sich auch als hervorragender Musiker.
Als besondere Überraschung für uns alle „assistierte“ ihm Dr. Burggrabe bei einem Orgelstück.

Das „Horrorszenario“, das ich – wie viele damals – bei Eisenach 2008 erleben musste, rückte durch das Zusammentreffen mit großartigen Menschen in diesem Jahr in den Hintergrund.

DANKE AN EUCH ALLE – ES IST SCHÖN, DASS ES EUCH GIBT!!!!
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.

P.S.   Herzliche Grüße auch von meinem Mann. Er hat sich sehr wohlgefühlt in  unserer Gemeinschaft.

Herzliche Grüße
         
               Karin Herrmann

 


 

Liebe FastenleiterInnen,

ob nah oder fern, alle kamen gern, um bei der Geburtstagsnachfeier von Dr. Lützner und Dr. Burggrabe dabei zu sein.
Es war ein wunderschönes Wochenende in Eisenach voller Harmonie und vielen guten Gesprächen.
Ein herzliches Dankeschön an Christa Nehmiz und ihren Mann für die wunderbare Organisation und den unermüdlichen Einsatz bei der Planung und Ausführung dieses Wochenendes.

Wir trafen uns am Samstag, 11. Juli um 14.45 zum Kaffeetrinken auf der Rosenterrasse im Hotel auf der Wartburg. Frisch gestärkt und voller Erwartung begannen wir die Führung auf der Wartburg.
Es war eine sehr interessante, informative und lebendige geschichtliche Wiedergabe der Geschichte der Burg. Der Wartburg-Palas gilt als besterhaltener romanischer Profanbau nördlich der Alpen.

Nach der Führung ging es zurück in die Hotels, und wir trafen uns dann um 19.00 Uhr zum Festabend im Restaurant „Turmschänke“.
Bei gutem Essen und guter Stimmung erlebten wir einen sehr schönen Abend mit herzlichen Beiträgen von Dr. Lützner, Dr. Burggrabe, Christa Nehmiz und Eckhard Heumeyer. Einige Fastenleiterinnen trugen Ihre selbstverfassten Zeilen vor, und es ist erstaunlich, welche guten Gedanken dabei entstehen, wenn man aus Freude dabei ist.
Nette Anekdoten wurden über den Einlauf beim Fasten berichtet, und es herrschte eine allgemeine Fröhlichkeit. Gemeinsam sangen wir noch ein Dankes-Lied fürs Fasten – gewidmet Dr. Lützner und Dr. Burggrabe.
Ein gelungener Abend!!!

Am nächsten Morgen stärkten wir uns bei einem guten Frühstück, bevor wir uns zu einer Sonderführung im Bachhaus um 10.30 Uhr trafen. Das Bachhaus Eisenach ist das älteste Museum, das dem Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet ist.
Sehr beeindruckend war im Vorraum die Glasharmonika von ca. 1775. Im Instrumentensaal konnten wir die klassischen Instrumente der Bachzeit sehen und hören. Es war ein musikalischer Genuss. Nach dieser eindrucksvollen und wunderbaren Führung konnte man sich noch im Bistro stärken, bevor der offizielle Ausklang mit Verabschiedung erfolgte.

An diesem Wochenende konnten wir uns die zwei Ringbücher von Dr. Lützner und Dr. Burggrabe ansehen, welche zu ihrem 80. bzw. 70. Geburtstag aus liebevollen Beiträgen vieler FastenleiterInnen zusammengestellt worden waren.

Ich wünsche allen Verantwortlichen in dem neu gegründeten Berufsverband Fasten und Ernährung viel Schaffenskraft, gute Ideen und Gesundheit. Dem neuen Verband wünsche ich viele neue Mitglieder, damit sich die Samenkörner, die Dr. Lützner gelegt hat, weiter vermehren können und wir als FastenleiterInnen das Fasten in seinem Sinne weitertragen.

Herzliche sommerliche Grüße

Ihre/Eure Gisela Kühn
www.gesundheit-fasten.de

 

Ich könnte auf das Fasten ebenso wenig
verzichten wie auf meine Augen;
was diese für die äußere Welt sind,
ist das Fasten für die innere Welt.

Mahatma Gandhi

 


 

Fasten für Gesunde –
kleiner Rückblick auf die Anfänge

Alles begann mit der Sendereihe des Bayrischen Fernsehens „Die Sprechstunde“. Das Lützner-Fasten wird am 18. März 1976 im Fernsehen gezeigt und mit Teilnehmern von der Straße durchgeführt.
Grundlage und Unterstützung war das Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ vom Gräfe und Unzer Verlag – auch heute noch die Grundlage unseres Fastens.

1980 wird die Deutsche Ferienakademie dfa gegründet – Gesundheitsbildung in der Freizeit.

1987 werden die ersten FastenleiterInnen ausgebildet. Da war ich dabei! Eine kleine Anzeige in der Reformhaus-Zeitschrift brachte mich auf den Weg in den Schwarzwald. Bis Schönau mit dem Zug und weiter mit dem Bus ins Haus „Sonnenschein“ unterhalb vom Belchen. Ein kleines Seminarhaus mit einer gemütlichen familiären Atmosphäre.

Das einwöchige Seminar beinhaltete ein 5-tägiges Fasten:
Theorie  Dr. Hellmut Lützner
Praxis/Einlauf Christa Lützner
Ernährung  Dr. Hilmar Burggrabe
Bewegung  Sieglinde Hoyer

Der erste Einlauf im Ausbildungs-Seminar wurde an mir von Christa Lützner auf meinem Zimmer durchgeführt – mit Zuschauern, zwei angehenden Fastenleiterinnen.

Bei dem Abschluss-Seminar Fasten und Ernährung 1989 mit Prüfung war auch der Leiter des UGB, Thomas Männle, mit dabei, denn die Fastenleiter-Ausbildung wurde damals gemeinsam von der dfa und dem UGB durchgeführt.

1990 war unsere erste Mitgliederversammlung in Überlingen. Der Vorstand wurde gewählt:
1. Vorsitzender  Dr. H. Lützner
2. Vorsitzende   C. Heinemann
Mitgliederbetreuung  I. Schneider
Protokollführer  G. Jarczyk
1991 waren wir in Bad Dürrheim immer noch eine kleine Gruppe.

1994 trafen wir uns zur 5. Internationalen Fachtagung in Hofbieber/Fulda. In der anschließenden Fastenwoche, geleitet von Gis, ging Gerd Jarczyk zum Pilzesammeln auf eine Wiese vor unserem Seminarhaus. Schafe weideten in der Nähe. Gerd Jarczyk sammelte Champignons, da kam von hinten der Schafbock und stieß ihn mit den Hörnern um; humpelnd kam er zurück. Unser Gelächter verstummte, denn er hatte große Schmerzen.

1995 wurde ich mit in den Vorstand gewählt.

        Hilda Schrader
        

 


      

Zum Festwochenende in Eisenach

Ich dachte mir, Claudia, setz dich hin,
ein kleiner Reim ist doch sicher drin.
So irgendwas mit Fasten
hast du doch sicherlich auf dem Kasten.

Einen Dank für Hellmut und Hilmar in Eisenach,
doch ich saß nur da und seufzte – ach!
Die Stirn in Runzeln, die Haare raufend,
Kopf und Hirn beinahe schon rauchend.

Plötzlich kam es mir in den Sinn:
Du bist doch Fastenleiterin!

Mach`es einfach, simpel, unkompliziert
sag`Glückwunsch und Danke ganz ungeniert!

Vieles habe ich von Euch gelernt und gelesen,
gelauscht, wie es früher war gewesen.
Sei es Wasser, Kräutlein, Diätetik oder Fasten,
die Säure, die Base – alles hab`ich dank Euch auf dem Kasten!

Otto, Glauber, Irrigator und Co.,
bei all´dem dachte ich manchmal nur „oh“!
Doch ohne diese wäre mein Leben nur halb so bunt,
drum tu`ich jetzt folgendes kund:

Dass ich mit Euch heute hier sein kann,
da ist schon was tolles daran!
Deshalb bin ich stolz und auch dankbar,
Hellmut und Hilmar, ihr seid wunderbar!

Claudia Taron, Juli 2009

 

 

 

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